Die deliktische Gehilfenhaftung gemäß § 831 BGB : Zur Verantwortung des Geschäftsherrn bei der mehrstufigen arbeitsteiligen Organisation seines Geschäftsbereichs / von Burak Firat.
2021
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Title
Die deliktische Gehilfenhaftung gemäß § 831 BGB : Zur Verantwortung des Geschäftsherrn bei der mehrstufigen arbeitsteiligen Organisation seines Geschäftsbereichs / von Burak Firat.
Added Corporate Author
Edition
1st ed. 2021.
Imprint
Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer, 2021.
Description
XX, 254 S. online resource
Formatted Contents Note
Einleitung
Die Entstehung der deliktischen Gehilfenhaftung in Deutschland
Die deliktische Gehilfenhaftung aus rechtsvergleichender und gemeinschaftsrechtlicher Sicht
Referentenentwurf des Bundesministeriums für Justiz von 1967
Der dezentralisierte Entlastungsbeweis als Instrument der Haftungseingrenzung
Umgehung des dezentralisierten Entlastungsbeweises in der Rechtsprechung
Lösungsmöglichkeiten
Zusammenfassung der Ergebnisse.
Die Entstehung der deliktischen Gehilfenhaftung in Deutschland
Die deliktische Gehilfenhaftung aus rechtsvergleichender und gemeinschaftsrechtlicher Sicht
Referentenentwurf des Bundesministeriums für Justiz von 1967
Der dezentralisierte Entlastungsbeweis als Instrument der Haftungseingrenzung
Umgehung des dezentralisierten Entlastungsbeweises in der Rechtsprechung
Lösungsmöglichkeiten
Zusammenfassung der Ergebnisse.
Summary
Mehrstufige arbeitsteilige Organisationen des unternehmerischen Geschäftsbereiches sind - insbesondere mit Blick auf Großunternehmen - aus dem modernen Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Der Geschäftsherr hat sich zur gewünschten Ausweitung seines Aktionsradius sowie des Erhalts seiner Handlungsflexibilität mehr oder weniger zwingend der Tätigkeit von Gehilfen zu bedienen. Vor dem Hintergrund der (betriebs-)wirtschaftlichen Bedeutung des Topos der mehrstufigen arbeitsteiligen Organisation stellt sich aus haftungsrechtlicher Frage, ob und mit welcher Maßgabe im Rahmen einer Inanspruchnahme nach § 831 Abs. 1 BGB der Entlastungsbeweis nach Satz 2 zugunsten des Geschäftsherrn zur Anwendung zu bringen ist. Für den Fall einer Unmöglichkeit einer persönlichen Auswahl des schadenstiftenden Gehilfen durch den Geschäftsherrn aufgrund betriebsbezogener Umstände erachtete das Reichsgericht eine Delegation der Aufgabe der Auswahl und Überwachung rangniedere Gehilfen auf eine Zwischenperson als zulässig und verlangte vom Geschäftsherrn, dass er sich lediglich im Hinblick auf seine Zwischenperson exkulpieren muss. Später ging die reichs- und auch bundesgerichtliche Rechtsprechung jedoch dazu über, die Frage der deliktsrechtlichen Behandlung der mehrstufigen arbeitsteiligen Organisation allein im Rahmen des § 823 Abs. 1 BGB unter dem Begriff der - betrieblichen und körperschaftlichen - Organisationspflichten zu erörtern. Unter kritischer Darstellung sowohl der Lehre vom dezentralisierten Entlastungsbeweis als auch des Topos der Organisationspflichten zeigt der Autor auf, dass ein rechtspolitisch befriedigender Zustand nur dadurch erreicht werden kann, dass mit jeder Mehrstufigkeit von arbeitsteiliger Organisation auch stets eine Mehrstufigkeit des vom Geschäftsführer zu führenden Entlastungsbeweises einherzugehen hat. Der Autor Burak Firat studierte Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist als Rechtsanwalt in Berlin tätig. .
Location
www
In
Springer Nature eBook
Available in Other Form
Printed edition:
Linked Resources
Alternate Title
SpringerLink electronic monographs.
Language
German
ISBN
9783658364441
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