Ordo testamenti : Pflichtendenken, Familienverfassung und Gemeinschaftsbezug im romischen Testamentsrecht / Martin Avenarius.
2024
KJA2294 .A94 2024
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Title
Ordo testamenti : Pflichtendenken, Familienverfassung und Gemeinschaftsbezug im romischen Testamentsrecht / Martin Avenarius.
Imprint
Tübingen: Mohr Siebeck, [2024]
Copyright
©2024
Description
xix, 619 pages : illustrations ; 24 cm.
Series
Ius Romanum ; 10.
Formatted Contents Note
Einleitung. Einführung in das Konzept der Darstellung ; Das wissenschaftliche Programm
Jüngeres republikanisches Recht : Ordnung und gesellschaftliche Einbindung der Familie unter dem Einfluss überindividueller Richtigkeitsvorstellungen. Die Zwölf Tafeln und ihre Interpretation als Grundlage des spätrepublikanischen Testamentsrechts ; Rechtliche und gesellschaftliche Grundlagen des Testaments in der Wahrnehmung der späten Republik ; Das vorklassische Testament und seine rechtliche Regelung
Die Entwicklung in der klassischen Zeit : das individualistische Testament, seine Einvernahme durch positives Recht und seine Herausbildung als Instrument zur Durchsetzung des Erblasserwillens. Das Vordringen des Individualismus im Recht der frühen klassischen Zeit ; Die Einvernahme des Testamentsrechts für Staatsinteressen im augusteischen Prinzipat ; Rechtsschulen und Testamentspraxis im Prinzipat des 1. Jahrhunderts ; Die Willenstheorie und die Folgen der Schulenkonvergenz für den Testamentsbegriff.
Jüngeres republikanisches Recht : Ordnung und gesellschaftliche Einbindung der Familie unter dem Einfluss überindividueller Richtigkeitsvorstellungen. Die Zwölf Tafeln und ihre Interpretation als Grundlage des spätrepublikanischen Testamentsrechts ; Rechtliche und gesellschaftliche Grundlagen des Testaments in der Wahrnehmung der späten Republik ; Das vorklassische Testament und seine rechtliche Regelung
Die Entwicklung in der klassischen Zeit : das individualistische Testament, seine Einvernahme durch positives Recht und seine Herausbildung als Instrument zur Durchsetzung des Erblasserwillens. Das Vordringen des Individualismus im Recht der frühen klassischen Zeit ; Die Einvernahme des Testamentsrechts für Staatsinteressen im augusteischen Prinzipat ; Rechtsschulen und Testamentspraxis im Prinzipat des 1. Jahrhunderts ; Die Willenstheorie und die Folgen der Schulenkonvergenz für den Testamentsbegriff.
Summary
From publisher's website: The purpose of the pre-classical Roman will was not the free distribution of property, but rather to enable the pater familias to transfer his area of responsibility to a successor. It thus had to be oriented towards supra-individual regulatory specifications.
From publisher's website: Das vorklassische römische Testament diente überindividuellen Zwecken. Es sollte die Überleitung des Verantwortungsbereichs eines pater familias auf einen Nachfolger bewirken. Die Testierpraxis und ihre rechtliche Bewertung waren durch ausgeprägtes Pflichtendenken gekennzeichnet. Martin Avenarius behandelt die Ordnungsvorgaben, die den Testator im vorklassischen Denken leiteteten, sowie diejenigen Instrumente des Rechts, die ihrer Anwendung auf die jeweilige Gesamtheit von gewaltunterworfenen Menschen, Vermögen und Kultverpflichtungen dienten. Sie musste in ihrer Ordnung und Eigenart möglichst erhalten bleiben, wenn auch unter neuer Verantwortung. Im cavere des Testators kam die sorgfältige Orientierung an den Vorgaben zum Ausdruck. So diente das Testament dem Erblasser dazu, die Familienordnung auf eine neue Generation zu übertragen und die Stellung der Familie in der Gemeinschaft zu bewahren.
From publisher's website: Das vorklassische römische Testament diente überindividuellen Zwecken. Es sollte die Überleitung des Verantwortungsbereichs eines pater familias auf einen Nachfolger bewirken. Die Testierpraxis und ihre rechtliche Bewertung waren durch ausgeprägtes Pflichtendenken gekennzeichnet. Martin Avenarius behandelt die Ordnungsvorgaben, die den Testator im vorklassischen Denken leiteteten, sowie diejenigen Instrumente des Rechts, die ihrer Anwendung auf die jeweilige Gesamtheit von gewaltunterworfenen Menschen, Vermögen und Kultverpflichtungen dienten. Sie musste in ihrer Ordnung und Eigenart möglichst erhalten bleiben, wenn auch unter neuer Verantwortung. Im cavere des Testators kam die sorgfältige Orientierung an den Vorgaben zum Ausdruck. So diente das Testament dem Erblasser dazu, die Familienordnung auf eine neue Generation zu übertragen und die Stellung der Familie in der Gemeinschaft zu bewahren.
Language Note
In German; summary in Italian.
Bibliography, etc. Note
Includes bibliographical references (pages 517-578) and index.
Available in Other Form
Online version: Avenarius, Martin. Ordo Testamenti. Tübingen : Mohr Siebeck, c2024
Call Number
KJA2294 .A94 2024
Language
German
ISBN
3161632419
9783161632419 (hardcover)
9783161632426 (ebook)
9783161632419 (hardcover)
9783161632426 (ebook)
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